3. Jugendgebärdensprachfestival 2010


Video: Martin Zierold

 

 

 

 

 

 

 

Am 24.September 2010 fand unser traditionelles Event das 3.Jugendgebärdensprachfestival statt. Erstmals waren Kinder- und Jugendgebärdensprachfestival getrennt veranstaltet.

Das Jugendgebärdensprachfestival wird von tauben Jugendlichen selbst organisiert. Das Team überwiegend bestehend aus dem Verein Jubel3 ist hochmotiviert das kommende 3. Jugendgebärdensprachfestival in Berlin durchzuführen.

Die taube Jugend soll gefordert und gefördert werden.

 


Moderatoren

  Marlene Bayer und Eric Kaulisky
Siegerin vom Kinderwettbewerb und Sonderpreisträgerin "Goldene Hand" 1999 Marlene Bayer tritt gemeinsam mit Eric Kaulisky, der als Gebärdensprachdarsteller beim Breitenbach-Musik auftritt, als Moderator auf. Sie werden beide beim erstmals alleinigen Veranstaltung des Jugend-Gebärdensprachfestival druch den Abend uns das Jugend-Welt führen.

Marlene Bayer Eric Kaulisky

Freakcity

  Eine Lesung mit einer Autorin Kathrin Schrocke, eine gehörlose Jugendliche gebärdet vor

Freak City (Kathrin Schrocke), Sauerländer Verlag 2010, ISBN 3794170814

Lea ist hübsch, temperamentvoll - und von Geburt an gehörlos. Als der hörende Mika sie zum ersten Mal sieht, zieht ihn das quirlige Mädchen mit der Lockenmähne sofort in ihren Bann. So sehr, dass er beschließt, einen Gebärdensprachkurs zu machen. Familie und Freunde sind skeptisch und bald kommen ihm selbst erste Zweifel. Nie hätte er gedacht, dass die Welt der Gehörlosen eine völlig andere ist als seine. Und plötzlich ist da wieder Sandra, Mikas Exfreundin, über die er nie ganz hinweggekommen ist. Mika steht vor einer  schwierigen Entscheidung.

„Ein ernsthaftes Thema, mit viel Humor und Einfühlungsvermögen geschrieben. Das liest man auch als Erwachsener mit Begeisterung!" (Taubenschlag)

Kathrin Schrocke wurde 1975 in Augsburg geboren, ist Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher und lebt in Berlin. „Freak City" war ihr aufwändigstes Buchprojekt: um direkt in der GL-Szene recherchieren zu können, erlernte sie die Gebärdensprache. Zunächst waren die Verlage skeptisch. Sie bezweifelten, dass das Thema „Gehörlosigkeit" interessant für hörende Jugendliche sein könnte. Als das Buch dann geschrieben war, wollten gleich verschiedene Verlage es drucken. Direkt nach Erscheinen wurde „Freak City" für das „Harzburger Eselsohr" nominiert. Ein renommierter Preis für das beste deutschsprachige Jugendbuch des Jahres!

 


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